Brotfabrik 20:00

The War on Drugs

Kraut-Rock, Classic Rock, Ambient und Dream-Pop, all das vermögen Kritiker aus dem Album „Slave Ambient“ heraus zu hören, gleichzeitig wohl gemerkt. Das kompositorische Fundament liegt dennoch in der Tradition des Americana. Gleichzeitig spielen flächige, atmosphärische Klänge eine große Rolle und klassische Songstrukturen werden teilweise aufgelöst. Und die Musiker provozieren Assoziationen wie Bruce Springsteen. Aber diese verschiedenen Einflüsse gehen fließend ineinander über. „,Slave Ambient’ ist ein Album, das psychedelischen Flair mit ungeheurem Schwung verbindet, elektronische Experimente mit klassischem Rock synthetisiert und trotz Referenzen an vergangene Genres und deutlichen Vintage-Sounds vollkommen gegenwärtig wirkt“, hat motor.de seine Formel für das gefunden, was uns da von Adam Granduciel (Gesang, Gitarre, Keyboards, Harmonica) und seinen Musikern aus Philadelphia präsentiert wird. Das Spin Magazine fand noch einen ganz besonderen Zugang zum War On Drugs-Album und hörte statt Dylaneskem eher „Finstere Seitengässchen-Byrds gefiltert durch eine hauchdünne Spacemen 3-Linse.“ Wer vermag das nicht zu deuten?
12 € vvk 15 € ak