Brotfabrik 20:00

The Walkabouts

Nach Sophie Hunger und Olivia Pedroli nun Anna Aaron. Schicken sich die Schweizerinnen also an, den omnipräsenten Skandinavierinnen Paroli bieten zu wollen? „Der Mensch braucht Mystik“ behauptete die Musikerin jüngst in einem Interview und stellt öffentlich auch immer wieder gern die Frage „Wann bin ich eine richtige Musikerin?“ Die beantwortet sie dann wie folgt: „Ich glaube das Musikmachen wird immer ein Prozess bleiben. Man hat keine Kontrolle darüber, es ist eine natürliche Entwicklung.“ Diese Entwicklung hat sie – nach Klavierstunden, Philosophie- und Germanistikstudium und einem wegen musikalischen Differenzen beendeten Banddasein – zur Solokarriere geführt. Nach der EP „I'll Dry Your Tears Little Murderer“ 2009 ist mit „Dogs In Spirit“ 2011 das erste Album erschienen, das mit einem extrem dicht gewebten Klangkosmos zwischen dunkler Melancholie und expressiver Wut überzeugt. Mit ihrer vielseitigen Stimme, die in einem Moment, rau und wild, fast schon zum Schrei ansetzt und im nächsten Moment als zarter Windhauch davon schwebt, gibt sie ihrer Singer/Songwriter-Variante einen unverwechselbaren Ausdruck. Ihre intensive Bühnenperformance soll Gänsehaut bis in die hintersten Reihen garantieren.
18 € vvk 22 € ak