Brotfabrik 20:00

Ólafur Arnalds

Support : Nils Frahm präsentiert von: jazzthetik, taz, laut.de und kulturnews „...and they have escaped the weight of darkness“ heißt das neue Album des isländischen Komponisten und Pianisten Ólafur Arnalds viel versprechend und der Musiker tritt damit auch schon im Titel dem Klischee entgegen, Musik aus dem hohen und oft – zugegeben – auch dunklem Norden müsse zwingend melancholisch und schwer sein. Arnalds meist streicherumspültes, minimalistisch anmutendes Piano fasziniert durch Klangfarbenreichtum. Kein Wunder, dass er immer wieder als Neo-Romantiker tituliert wird. Unser Mann aus Mosfellsbær gelingt auch scheinbar mühelos das kleine Wunder, eine Indie-Generation aus Pop- und Rock-Fans in eine Welt aus betörender elektronischer Kammermusik und klassischen Arrangements zu locken. Durch gemeinsame Tourneen mit Sigur Rós als Mitmusiker und im Vorprogramm hat er sein Publikum gefunden. „Das neue Album hat ein ganz klares Thema“, so Arnalds, „nämlich dass es immer Licht nach der Dunkelheit gibt. Für mich hat es eine viel positivere Stimmung als die Vorgänger.“ www.tonspion.de betont bei aller Andersartigkeit der neuen CD: „Was geblieben ist, sind die mäandernden, ätherischen Massen, die Arnalds langsam in Bewegung setzt, um sie aufzutürmen und es seicht, aber ordentlich krachen, ja – um es mal mit einer platten Metapher abzurunden – eruptiv werden zu lassen. Eyjafjallajökull, nur eben völlig anders.“
15 € zzgl. Gebühren