Brotfabrik 20:00

Moriarty

moriarty_1 (c) Lea Crespi
Bei Moriarty handelt es sich um eine äußerst kreative französisch-amerikanische Liaison. Rosemary Moriarty (die singende Diva), Tom Moriarty (the kid with the harmonica), Arthur Moriarty (spielt laut Bandinfo Tchekovian guitar – ob sich das auf den russischen Kurzgeschichtenschreiber oder den Enterprise-Navigator bezieht, müssen wir beim Konzert herausfinden), Zim Moriarty (den Professor am Kontrabass) und Charles Moriarty (dem Lord an der Gitarre) sind der Kern der Truppe. Und auch wenn sie sich den Nachnamen teilen, sind sie mitnichten verwandt. Was diese transatlantische Kapelle musikalisch an den Start bringt, kann nur unzureichend mit Alternative Country trifft Chanson und Swamp-Blues trifft Cabaret in einem nächtlicher Folk-Mix, der keinem Jahrzehnt, keinem Jahrhundert, keinem Ort zuzuordnen ist, beschrieben werden. Banjo, Harmonica, Doublebass, ein Koffer als Trommel und die Kanarien-Stimme von Rosemary sind unverwechselbares Erkennungsmerkmal von Moriarty. „Moriarty erzählen zeitlos jedermanns Leben mit zwei vollen Händen Melancholie und Tragik, dass es dem Zuhörer warm ums Herz wird. Man riecht den Russ, fühlt die Freiheit und entdeckt in der Musik und den Lyrics manch verstaubten Schatz“, findet man eine schöne Beschreibung auf der Schweizer Website www.exitmusic.ch. In Frankreich erreichte „Gee Whiz But This Is a Lonesome Town“ übrigens die Top 30 der Albumcharts.
14 € vvk 17 € ak