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Martin Sonneborn - das Parteibuch

Für die Süddeutsche Zeitung ist er „Deutschlands Chefsatiriker“, für Die Welt ein „Partisan der Parodie“, der Spiegel erkannte „Er ist ein Spalter, ein subversiver Wühler, doch er weiß, was sich gehört“ und das heute journal kommentierte: „Blicke in die deutsche Seele – Martin Sonneborn wagt sie. Freundlich, hintersinnig, mit klarer Mission.“ Sonneborn, geboren 1965 in Göttingen; Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster, Wien und Berlin, Magisterarbeit über die absolute Wirkungslosigkeit moderner Satire. Von 1995-1999 Redakteur, dann bis 2005 Chefredakteur bei Titanic. Im August 2004 gründete er Die Partei, um die Mauer wieder aufzubauen. Wenige Wochen später ergaben Forsa-Umfragen, dass 21 Prozent der Bundesbürger sich mit diesem Vorhaben identifizieren können. Heute hat Die Partei über 8000 Mitglieder in Ost und West und immer noch erklären Leute: „Schon mein Großvater war in der Partei, ich möchte auch zu euch!" Der Satiriker ist nur bedingt auf Stimmenfang unterwegs und betont stattdessen: „Nach der Lesung können Sie Ihre eigene Partei gründen und in Deutschland die Macht übernehmen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: Mein Ehrenwort!“
10 € vvk 13 € ak