Brotfabrik 20:00

Lokua Kanza

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Mit der israelisch-jemenitischen Sängerin Noa, den Aborigines-Musikern von Yothu Yindi und dem Blues-Mann Sonny Landreth aus Louisiana gehörte Lokua Kanza zum Tross der viel beachteten, ersten „Begegnungen“-Tournee von Peter Maffay 1998. Das bescherte dem im Kongo geborenen und wahlweise in Paris und Rio de Janeiro lebenden Sänger und Songschreiber allerdings trotz recht poppiger Klänge auf dem eigene Alben nicht den erhofften Durchbruch in Deutschland. Kanza arbeitet u.a. mit Ray Lema, Manu Dibango in dessen Makossa Soul Gang und Youssou N’Dour für die CD „Womat“ zusammen – alles beste Referenzen. Jetzt dürfen wir den sympathischen Afrikaner mit dem Programm seiner neuen CD „Nkolo“ in der Brotfabrik erleben. Die Musik auf dem Album überzeugt durch Reinheit, Brillanz, Anmut, Raffinesse, Meditation und einen ganz besonderen Zauber. „,Nkolo besticht in erster Linie nicht durch Akkord-Rekorde, sondern durch spirituelle, intime, manchmal fast transparente Gesänge und eine wunderbare Mischung aus Klangvielfalt und dem äußert sparsamen Einsatz derselben. Die Seele der Musik ist Kanzas schwerelose, anschmiegsame Stimme mit dem femininen Touch. Um sie herum hat er in dreijähriger Studio-Feinarbeit die polyphonen Gesänge, die Chöre und den Sound der Instrumente arrangiert“, ist in einer Kritik unter www.funkhauseuropa.de zu lesen. Das bringt den Charakter der Songs auf den Punkt. Mit eindringlicher wie Herz erwärmender Stimme, virtosem Gitarrespiel und begleitet von einer vierköpfigen Band kommt Lokua Kanza nach Hausen.
19 € vvk zzgl. Gebühren