Brotfabrik 20:00

Lisbeth Quartett

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Charlotte Greve (Saxophon), Manuel Schmiedel (Piano), Marc Muellbauer (Bass), Moritz Baumgärtner (Drums). Ganz offensichtlich heißt hier erstmal niemand Lisbeth. Trotzdem muss man nicht lange herumgeheimnissen, zumal „die neue Saxofonhoffnung der Republik“ (Süddeutsche Zeitung) schon früh aus der Deckung kam: „Mein zweiter Name ist Elisabeth und früher wurde ich manchmal Lisbeth genannt. Deshalb heißt jetzt auch die Band so. Wir hatten keine Lust, sie Charlotte Greve Quartett zu nennen, das klingt so – na ja ...“, offenbarte die früh bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ ausgezeichnete Solistin www.jazzdimensions.de. Zwei CDs, „Grow“ (2009) und „Constant Travellers“ (2011) genügten, viel Eindruck zu hinterlassen. Obwohl jung an Jahren, hörte der Kritiker der Zeit „eine Demonstration der Reife“, Jazzthing bescheinigte „Momente voller rauschhafter Energie“ sowie Intensität wie Intimität und das Jazzpodium bemerkte, dass die vier Bandmitglieder „sich die Bälle mit organischer Intelligenz, cooler Souveränität und raffiniertem Grips zuspielen.“ 2012 erhielt das Lisbeth Quartett einen ECHO Jazz als deutscher „Newcomer des Jahres“, Auftritte beim JazzBaltica, dem Rheingau Musik Festival und dem JazzFest Berlin unterstrichen zudem den Status der Youngsters. „Framed Fequencies“ heißt die gerade veröffentlichte neue CD mit erfrischend leicht anmutendem Jazztiefgang. Das rückhaltlose Vertrauen der vier Musiker in die Verlässlichkeit der jeweils anderen sichert die Basis des auf vier gleich starken Säulen beruhenden Gebäudes.
VVK 15 € zzgl. Gebühren