Brotfabrik 20:00

Laura Gibson

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Support: Musee Mecanique „Ihre Musik veranlasst Menschen, einfach die Augen zu schließen und sich in einer sternenklaren Nacht im Schein der Himmelkörper zu aalen“, schrieb daytrotter.com. Und das ist keine Einzelmeinung, wenn es um die Songs von Laura Gibson geht. „Beasts Of Season“ heißt die aktuelle CD der Musikerin aus Oregon, ein sehr atmosphärisches Album mit einer Stimme, die viel Wärme verbreitet. Ihre Kompositionen sind durchdringen von Folk und Fingerpicking und der Ausdruckskraft von Jazzvokalisten, aber auch die Minimalisten haben ihre Spuren hörbar hinterlassen. Ihre Texte sind wie Meditationen über das Leben und den Tod. „Als Songschreiber kann ich mir nur, so ehrlich und freizügig in Geiste zu sein wie nur möglich. Ich habe nun schon 29 Lebensjahre hinter mich gebracht, bin nicht so alt wie ein Baum, aber älter als viele Vögel. Es gibt Tage, das fühle ich mich wie eine alte weise Frau und denke, der Tod ist etwas Stilles und Vertrautes. An anderen tagen reagiere ich wie ein kleines Kind und das Ableben erscheint mir so fern, fremd und schockierend.“ Und zwischen den Polen couragiert und verletzlich, dunkel und erhellend, ganz normal und übernatürlich bewegt sich ihre Kunst.
13 € vvk 16 € ak