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Holly Golightly & The Brokeoffs - Dirt don´t Hurt - Tour

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Geben Sie Holly Golightly bei wikipedia ein und Sie werden als erstes erstaunlicherweise die Biografie der in London geborenen Sängerin finden. Erst als zweite Nennung kommt der Hinweis auf den Film-Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn in der Rolle des exzentrischen Partygirls gleichen Namens. Es scheint also offensichtlich wo sich die Sängerin inspirieren ließ. Aber Holly Golightly ist kein Künstlername. Auch wenn ihre Stimme immer mit der Factory-Ikone Nico verglichen wird und Holly Woodlawn, eine der Figuren in Lou Reeds „Walk On The Wild Side“ sich tatsächlich bei „Breakfast At Tiffany’s“ bediente. Aber die geheimnisvoll wirkende, dunkelhaarige Chanteuse zwischen Garage und psychedelischem Folk-Blues ist auch optisch keine Audrey Hepburn. Holly, deren Biografie filmreif ist, huldigt auf höchst eigenwillige Weise ihren „Helden“ wie Ray Davies, Chuck Berry, Ike Turner oder Lee Hazlewood. Und sie hat in Billy Childish und den White Stripes gute Freunde gefunden, sang auf deren Album „Elephant“ mit. Das hat ihr auch mehr Aufmerksamkeit in ihrer Heimat England beschert, wo Country keine so wichtigere Rolle wie in den USA spielt. Wichtige Inspirationen bezieht sie vor allem auch aus alten Bluesplatten. Über das letzte Album „Dirt Don’t Hurt“ urteilte laut.de: „Immer leicht scheppernd, aber auch mit sehr viel Ruhe umarmen die vierzehn Songs den Zuhörer.“ Und pitchfork.com schrieb von „new old-timey music“.
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