Brotfabrik 20:00

Efrat Alony

„Die israelische Sängerin Efrat Alony verwirrt mit Stimme, Schönheit und Verstand“ schrieb Tom R. Schulz in der Zeit. Und der Autor ist mit seiner Begeisterung für die junge Musikerin nicht allein. „Bezaubernd, tiefgründig, geheimnisvoll und ziemlich selbstbewusst“, fasste Claus Gnichwitz vom Westdeutschen Rundfunk seinen Eindruck in Worte. Das aktuelle Album „Dismantling Dreams“ ist bereits das vierte der in Haifa geborenen und in Berlin lebenden Sängerin, Textdichterin und Komponistin. Sie veröffentlich zwar auf dem Jazzlabel Enja, aber mit Jazz ist ihr Stil nur unzureichend beschrieben. Von populären Kunstliedern ist oft die Rede. Oder von einer „Kammerjazz-Parallelwelt“. Auch von „auf geheimnisvolle Weise vom Jazz herkommende Popsongs“. Sogar elektronische Musik hat ihre Spuren im raffinierten Mix von Alony hinterlassen, den man auch als grenzüberschreitende Singer/Songwriter-Musik begreifen könnte. „Die Kompositionen sind wie Gefühls-Collagen“, sagt Efrat selbst dazu, „wie kleine Ohrfilme.“ In Mark Reinke (Piano, Keyboards,, Electronics, Melodica) und Christian Thomé (Drums. Electronics, Glockenspiel) hat Efrat Alony kongeniale Mitstreiter gefunden.
13 € vvk 16 € ak