Brotfabrik 20:00

Ben Howard

Wenn man liest, dass Ben Howard in einem kleinen, malerischem Dorf in der englischen Grafschaft Devon aufwuchs, weiß, dass er sich auf der akustischen Gitarre begleitet und sein Timbre durchaus mal – wenn auch nur in wenigen Momenten – an den frühen Cat Stevens erinnern kann, vermutet man eher zerbrechliche Singer/Songwriter-Kunst vom sympathischen Briten. Aber so sehr er auch von britischem Folk inspiriert sein mag, so wenig bringt er ihn selber (und geschweige denn in leiser Schönheit) auf die Bühne. Ein Blick auf seine myspace-Seite verrät: Neben seinen immer wieder gern erwähnten „alten“ Helden Joni Mitchell und John Martyn stehen vor allem auch Namen wie Iron and Wine, Laura Veirs und Bonnie Prince Billy auf seiner Playlist. Und somit gehören auch Kantigkeit und Kauzigkeit zu seinem Profil, in seiner Art zu phrasieren, seinem dynamischen Stahlsaitensound. Da Howard gerne surft, hat man ihn kurzerhand schon zur britischen Antwort auf Jack Johnson erklärt. Aber im Vergleich zum smart-smoothen Hawaiianer ist Ben ein Hard Rocker, dessen Gitarren-Stilistik eher an Leo Kottke oder den Norweger Bjørn Berge erinnert. In die Brotfabrik kommt er mit Band. Präsentiert von: musix, laut.de
12 € zzgl. Gebühren